Welche Muskeln werden beim Surfen beansprucht? - Brett.fit
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Welche Muskeln werden beim Surfen beansprucht?

Trainierter Frauenoberkörper

Welche Muskeln werden beim Surfen beansprucht?

<p class=“p2″>Surfen ist ein komplexer Sport, der den Körper ganzheitlich fördert und fordert. Also eigentlich das perfekte Ganzkörperworkout. Wenn wir uns auf die Jagd nach den Wellen begeben, werden unsere Knochen, unsere Sehnen und ein Großteil unserer Muskelgruppen gefordert.

Nicht umsonst sind Surfer auch dafür bekannt, schnell Flexibilität und Ausdauer zu entwickeln. Aber welche Muskeln werden beim Surfen denn nun genau beansprucht, und in welcher Art und Weise? Und gibt es spezielle Workouts, die uns zum einem besseren Surfer machen und uns auf die Wellenjagd optimal vorbereiten können?

Surf-Training abseits des Wassers

Das Konzept des Surf Trainings ist relativ neu. In den letzten zwei Jahrzehnten haben professionelle Surfer immer mehr Zeit in das Surf-Training abseits des Wassers investiert: Sie entwickelten spezielle Workouts und Routinen und nahmen diese in ihr Fitnesstraining mit auf,immer mit dem Ziel, den Körper so vorzubereiten und zu trainieren, dass sie auf dem Wasser eine bessere Performance abliefern können.

Und das ist keineswegs etwas, das nur den professionellen Surfern vorbehalten ist. Im Gegenteil: Gerade wir, als Surfer, die wahrscheinlich nicht die meiste Zeit des Jahres am und vor allem auf dem Wasser verbringen, können durch entsprechende Fitness-Übungen in unserer surffreien Zeit einiges dafür tun, um die wenige wertvolle Teit, die wir auf dem Wasser verbringen, möglichst optimal nutzen und uns weiterentwickeln können.

Muskelgruppen beim Surfen

Und die gute Nachricht ist: Ja, es gibt sie natürlich. Es gibt verschiedene Muskelgruppen, die in verschiedenen Bewegungsabläufen beim Surfen eine entscheidende Rolle spielen. Und genau diese Muskelgruppen gilt es zu trainieren. Zum einen, um auf dem Surfbrett eine bessere Performance abliefern zu können, zum anderen auch, um Verletzungen zu vermeiden.

Werfen wir doch mal einen Blick auf die Muskeln, die beim Surfen besonders gefordert sind:

Wenn wir rauspaddeln oder eine Welle anpaddeln, gerät gleich eine Vielzahl an Muskelgruppen in Aktion:

  • Trizeps
  • Bizeps
  • Deltamuskeln
  • Kappenmuskel (Trapezmuskel)
  • Gerader Bauchmuskel
  • Großer Rückenmuskel

Diesen Muskelgruppen müssen wir vor dem Surfen dementsprechend Anweisungen geben, dass und wie sie in der nächsten ein bis zwei Stunden einsetzen wollen.

Welcher Trainer, der etwas auf sich hält, schickt seine Spieler schon unvorbereitet auf’s Spielfeld? Eben. Also: Richtiges aufwärmen ist angesagt. Dann geben unseres Top-Spieler auch ihre Top Performance.

Das erste Stretching am Strand bzw das Aufwärmen sollte also in allererster Linie genau die Muskelgruppen einbeziehen, die beim Rauspaddeln, ggf. beim DuckDiven und für die ersten Wellen gefordert sind.

Wenn wir dann rausgepaddelt sind und auf den ersten Take-Off vorbereiten, werden folgende Muskelgruppen alarmiert:

  • Großer Brustmuskel
  • Deltamuskeln
  • Trizeps
  • Bizeps

Das sind die Spieler, wenn es darum geht, deinen Oberkörper anzuheben, bevor deine Beine gefordert werden

Sobald deine Füße dann das Surfboard berühren, werden die Surfmuskeln im Unterkörper gefordert:

Vor allem beteiligt dabei sind Quadtrizeps, Gesäßmuskeln und der zweiköpfige Wadenmuskel.

Ebenso wichtig beim Surfen: Die Hüfte! Ihre Muskeln werden benötigt für Bottom-Turns, Carves, Aerials, snaps un Roundhouse Cutbacks. .

Diese Bewegungsabläufe sind ebenfalls verbunden mit Drehungen des Rumpfes, welche im Grund die ganze Zeit passieren.

Ein Trainingsplan für deine Spieler

Also eine ganz schön große Mannschaft, die du da ins Line-Up schickst. Und um sie ordentlich darauf vorzubereiten, erfordert es ein gewisses Maß an Training.

Krafttraining wird die Größe und vor allem die Kraft eurer Surfmuskeln trainieren, und zwar so, dass sie bereit sind für größere Anstrengungen. Wenn ihr nur 30 Minuten am Tag und dreimal die Woche diese Muskelgruppen trainiert, werdet ihr den Unterschied sofort merken, wenn ihr das nächste mal auf dem Wasser seid.

Du weißt selbst am Besten, welche Muskeln dabei mehr Kraft und Stärke benötigen – welche ermüden schnell? Wo fühlst du dich schnell schwach und zittrig? Das sind die Signale deiner Spieler: ‚Hey, Trainer, wir brauchen mehr Unterstützung! Wie sieht dein Trainingsplan aus?‘

Es zahlt sich ebenfalls aus, deine Surfmuskulatur aktiv und sauerstoffreich zu halten. Heißt: wenig bis – natürlich bestenfalls – kein Rauchen, einige einfache physikalische Richtlinien befolgen und gesunde Ernährung. Deine Muskeln sind die Quelle deiner Kraft. Mach sie zu einer Top-Mannschaft. 

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